CITec GmbH
Skip Navigation Links

Rohrbachbrücke im Zuge der BAB A8


Mit einer qualifizierten, zerstörungsfreien Korrosionsuntersuchung an der Unterseite der Fahrbahntafel (bei laufendem Verkehr) konnte ausgeschlossen werden, daß Spannglieder in größerem Ausmaß von Korrosion betroffen sind. Damit wurde das Umbauprojekt zur Erweiterung von 3 auf 4 Fahrspuren bereits in der Planungsphase technisch verifiziert. Das Projekt wird gemeinsam mit dem Ingenieurbüro Prof. Dr.-Ing. Heinrich Bechert + Partner, Stuttgart, auf dem 18. Dresdner Brückenbausymposium vorgestellt.



Talbrücke Uttrichshausen an der A7 Fulda-Würzburg



Auf Grund einer defekten Entwässerung drang über einen längeren Zeitraum tausalzhaltiges Wasser in die Hohlkästen der Brücke ein und führte zu teils hohen Chloridanreicherungen in den Böden der Hohlkästen (über 3 M-%, bezogen auf den Zementgehalt). In einer Pilotanwendung für das Land Hessen wurde in zwei der Hohlkästen von CITec ein elektrochemischer Chloridentzug durchgeführt. Die Instandsetzungsflächen sind ca. 60 bzw. 75 m² groß. Aus der ersten, 60 m² großen Fläche konnten in 90 Tagen Anwendungsdauer ca. 75% des Ausgangschloridgehaltes entfernt werden. In den Ionenaustauschern der Kombinationselektroden wurden 6,6 kg Chlorid nachgewiesen. Das entspricht einer durchschnittlichen Entzugsleistung von 196 g NaCl pro m².

Die zweite, 75 m² große Fläche wurde projektgemäß in 35 Tagen Anwendungsdauer optimal für weitere Schutz- und Instandsetzungsmaßnahmen am gesamten Hohlkasten vorbereitet. In hochbelasteten Bereichen wurden bis 63% des ursprünglichen Chloridgehalts entfernt und die Korrosionsaktivität zurückgedrängt.



Überführungsbauwerk Oberelsungen



Der zwischen den Leitplanken befindliche Stützenfuß dieser Brücke an der A44 Dortmund-Kassel wurde binnen 6 Wochen mit dem elektrochemischen Chloridentzug rehabilitiert. Anschließend wurde die Stütze mit einer Hydrophobierung (Gel- bzw. Cremeapplikation) gegen erneute Tausalzeindringung geschützt. Die Betonoberfläche wurde durch den Chloridentzug nicht beeinflußt (rechtes Bild).



Carolabrücke in Dresden



Bei der Zustandsuntersuchung im Hohlkasten der Elbbrücke konnten Bereiche identifiziert werden, in denen chloridinduzierte Korrosion stattfindet bzw. bei denen akute Korrosionsgefahr besteht. Zum Teil wurde eine hohe Chloridbelastung festgestellt, die auch Bereiche mit Spanngliedern betrifft. Bei einer mehrstufigen Anwendung des Chloridentzuges konnten insgesamt 5,6 kg Chlorid aus 78 m² Betonfläche durch eine mineralische Beschichtung hindurch zerstörungsfrei entfernt werden; die Korrosionsaktivität wurde vollständig beseitigt. In einem weiteren 204 m² großen Abschnitt wurde eine elektrochemische Realkalisierung von karbonatisiertem Beton erfolgreich durchgeführt.



Parkhaus Unteres Tor in Bayreuth



Nach zerstörungsfreien Korrosionsmessungen in der Tiefgarage haben wir in einer Referenzanwendung des elektrochemischen Chloridentzuges an Stützen- und Wandfüßen 2,2 kg Chlorid aus 12,5 m² Betonoberfläche entfernt. Dabei kam es zu keinen Nutzungseinschränkungen am Bauwerk.



Pfaffensteinbrücke Regensburg



In Vorbereitung von Instandsetzungs- und Umbaumaßnahmen wurden für die Autobahndirektion Südbayern zerstörungsfreie Messungen in den Hohlkastenbereichen durchgeführt, mit denen die Ausbreitung von eingedrungenen Chloriden im Beton und das Ausmaß von Korrosionsgefahr klar bestimmt werden konnte. Aus 6 besonders chloridbelasteten Teilflächen des Hohlkastenbodens (insgesamt ca. 200 m²) wurden durch elektrochemischen Chloridentzug 25 kg Chlorid entzogen, was einer Menge von über 41 kg NaCl entspricht, die ursprünglich in den Beton eingedrungen war.



St. Mary's Car Park – Colchester, Essex, UK



Zur Planung und Auswahl von Instandsetzungsoptionen haben wir für das Colchester Borough Council in Zusammenarbeit mit MG Associates spezielle Korrosionsmessungen (Polarisationsmessungen, galvanostatische Pulsmessungen) in den Spannbetondecken des Parkhauses durchgeführt, mit denen die Korrosionsaktivität exakt bewertet werden konnte.



Kurgartenbrücke in Nürnberg



Im Rahmen einer Brückenprüfung nach DIN 1076 wurden Korrosionsschäden am Bauwerk untersucht und bewertet. Dabei wurden auch erweiterte Korrosionsmessungen (Polarisationsmessungen, galvanostatische Pulsmessungen) durchgeführt, um quantitative Aussagen zu Korrosionsprozessen zu erhalten.