CITec GmbH
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Qualifizierte Korrosionsuntersuchung



Wie sieht es unter der Betonoberfläche Ihres Bauwerks aus? Ist die "Rostfahne" Anzeichen für Korrosion und Bauwerksschäden oder nicht? Liegt die Bewehrung dort, wo sie sein soll? Was ist zu tun für eine optimale, dauerhafte Bauwerksinstandsetzung?

Sie erhalten von uns Unterstützung, diese und weitere Fragen nachvollziehbar, detailliert und auf Grundlage einer qualifizierten Bauwerksdiagnose zu beantworten. Wir zeigen Ihnen auf, wo und wie Korrosionsprobleme am Bauwerk entstehen, welche Bereiche wann instandgesetzt werden müssen, und in welchen Bereichen kein Handlungsbedarf besteht - auch wenn der äußere Eindruck zunächst anders ist.

Die Untersuchungen werden (fast) zerstörungsfrei durchgeführt und können bei Brücken-Fahrbahntafeln oder Parkdecks auch von der Unterseite aus erfolgen – vollflächig, bereits in der Planungsphase von Instandsetzungsmaßnahmen und ohne den Verkehr zu beeinträchtigen!

Auch im und unter Wasser sind wir für Sie da: mit Fachwissen und guter Ausrüstung können Betonbauteile begutachtet, dokumentiert und bewertet werden.



CITec KMS – Korrosionsmeßsystem

Mit dem CITec KMS läßt sich das Korrosionsverhalten von Stahl in Beton sehr präzise erfassen. Unsicherheiten aus der alleinigen Bewertung von Chloridanalysen und Potentialmessungen werden damit überwunden, und die korrosionsbezogenen Bauwerksreserven können objektspezifisch nachvollziehbar ermittelt, dokumentiert und im Instandhaltungskonzept gezielt genutzt werden. Damit läßt sich das Bauwerk bestmöglich erhalten, und die Instandsetzungskosten können auf den technisch erforderlichen Umfang beschränkt werden. Folgende Fragestellungen lassen sich u.a. mit den KMS-Messungen beantworten:
  • Wie hoch ist die Leitfähigkeit des Betons? (mit AC-Impedanzmessung)
  • Ist die Bewehrungsoberfläche passiv, passiv-ähnlich oder aktiv? (mit galvanostatischem Puls, linearer Polarisation)
  • Wie groß ist die Korrosionsaktivität zum Zeitpunkt der Messung – passiv, moderat, hoch oder sehr hoch? (mit Tafel-Polarisation, Abschätzung Korrosionsstromdichten über fallbezogene Bewehrungsfläche)
  • In welcher Größenordnung liegt der objektbezogene korrosionsauslösende Chloridgehalt (erfordert einen repräsentativen Versuchsumfang – Vergleich der Puls- und Polarisationsmessungen mit den Chloridgehalten in Bewehrungsnähe)


Die Ergebnisparameter Elektrolytwiderstand RB, Polarisationswiderstand RP, Gesamt-Polarisationswiderstand RP‘, Korrosionsstrom am Ruhepotential Icorr und die daraus abgeleiteten Korrosionsstromdichten icorr min und icorr max werden automatisch ermittelt. Dabei können diese Werte an den Meßkurven auf Plausibilität kontrolliert und bei Bedarf manuell korrigiert werden.

Eine sehr effektive Anwendungsmöglichkeit für die KMS-Applikationen stellt die Kombination mit der vorgelagerten flächigen Messung von Potentialen und Oberflächenwiderständen dar. Verdachtsflächen aus diesen Untersuchungen können in größerem Umfang schnell und zerstörungsfrei geprüft werden, und nach den Ergebnissen kann vor Ort schnell entschieden werden, wo Bohrmehlproben für Chlorid- und Feuchteanalysen entnommen bzw. wo die Bewehrung zur Inspektion freigelegt werden sollte, aber auch, wo Bauwerkseingriffe nicht erforderlich sind.

Das KMS wurde in einem Gemeinschaftsprojekt mit dem Kurt-Schwabe-Institut für Meß- und Sensortechnik e.V. und der Sensortechnik Meinsberg GmbH entwickelt und von der Sächsischen Aufbaubank im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (ERFE) gefördert.



Elektrochemischer Chloridentzug und Realkalisierung von Stahlbeton



Mit diesen zerstörungsfrei und umweltverträglich arbeitenden Instandsetzungsverfahren werden nicht nur Auswirkungen, sondern auch die Ursachen der Korrosion in wenigen Wochen beseitigt - an ganzen Bauteilen oder auf den bei der Bauwerksdiagnose identifizierten korrosionsaktiven Teilflächen.

Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit, meist ohne Verkehrseinschränkungen, ohne Abfall, Lärm, Betonabtrag und Staub laufen die Instandsetzungen ab; dem Beton entzogenes Chlorid bzw. Salz aus Stein wird gebunden und bei der Reinigung der wiederverwendbaren Elektroden in einer Verfahrensbilanz nachgewiesen.

Vorgespannte Bauteile mit nachträglichem Verbund können erhalten werden, wenn Chlorid noch nicht in die Spannglied-Hüllrohre eingedrungen ist. Chlorid wird auch zwischen den Bewehrungslagen entfernt, so daß eine hohe Tiefenwirkung der Instandsetzung erreicht wird.

Vielfach führen die Instandsetzungsverfahren im Verbund mit anderen Maßnahmen (konventionelle Instandsetzung, KKS) zu einem optimalen, aufwandsreduzierten und dauerhaften Ergebnis.



Forschung und Entwicklung

Neben unseren hauseigenen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten stellen wir unsere Expertise und unsere Meßtechnik auch für Ihre Aufgaben bereit:

Meß- und Prüftechnik



Auf unsere hochwertige Meß- und Prüfausrüstung und deren qualifizierte Bedienung können auch Sie zurückgreifen, wenn elektrochemische Materialprüfungen oder Vergleichsmessungen durchzuführen sind, z.B. Prüfungen auf korrosionsauslösende Eigenschaften von Betonzusatzmitteln nach DIBt- Mitteilungen 5/93, oder auch individuelle Aufgaben, zu denen wir sie gern beraten.
  • Autolab PGSTAT 100 mit Impedanzmeßmodul
  • pH-Meter Radiometer PHM 220
  • Photometer Dr. Lange LASA 30
  • Hilti Ferrocsan 10
  • Ionenchromatograf Metrohm 761 Compact IC mit Probenwechsler


Software / Hardware-Entwicklung

Wir entwerfen und entwickeln für Sie Applikationen für die Windows Betriebsysteme. Durch den Einsatz modernster Software-Entwicklungsmethoden und Programmiersprachen garantieren wir höchste Qualität, Ergonomie und schnelle Verfügbarkeit.

Wir bieten besondere Erfahrung und Wissen auf den Gebieten Programmierung von Bedieneroberflächen und Gerätetreiber, Client/Server Techniken, Fernzugriff sowie Software-gesteuerte Automatisierung. Des Weiteren konzipieren und entwickeln wir für Sie Embedded Hardware, insbesondere hochgenaue Meß- und Steuerungssysteme für den Echtzeitbetrieb, geeignet auch für den Außeneinsatz.